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Linz, 31. August 2015

Mitgliederzuwachs in der GÖD, wiederum mit einem starken Beitrag der GÖD OÖ


Einen neuen Mitgliederrekord kann die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) für das Jahr 2014 verzeichnen. Mit Stichtag 1. Jänner 2015 hat die GÖD 236.891 Mitglieder, das ist ein Anstieg um 1.325 Mitglieder innerhalb des vergangenen Jahres. Die GÖD ist damit in den vergangenen 5 Jahren um 5.441 Mitglieder gewachsen.

Auch die GÖD OÖ darf sich mit Stand vom 31. März 2015 um einen starken Zuwachs auf 35.686 Mitglieder freuen. Damit hat die GÖD OÖ gegenüber 2014, unter Berücksichtigung der Statusänderungen, um 204 Mitglieder mehr, mit deren Hilfe auch kräftig Forderungen gestellt werden können.

Neben der Exekutive, den Lehrern und Finanzbediensteten sind insbesondere bei Richtern und Staatsanwälten sowie den Universitätsbediensteten signifikante Zuwächse zu verzeichnen.

"Ich freue mich sehr über dieses Plus an Mitgliedern. Die öffentlich Bediensteten schätzen sowohl die kompetente Rechtsvertretung der GÖD vor Behörden und Gerichten als auch unser Eintreten für gerechte Besoldung und unseren Mitgliederservice", meint GÖD-Vorsitzender Fritz Neugebauer.

Die erfreuliche Mitgliederentwicklung darf jedoch nicht über die Personalprobleme in vielen Bereichen des öffentlichen Dienstes hinwegtäuschen.

"Der öffentliche Dienst in Österreich ist einer der schlanksten in Europa, bei einem weiteren Abspecken droht dem Rechtsstaat die Luft auszugehen. Wir brauchen daher unbedingt ein neues, attraktives Dienstrecht mit höheren Anfangsbezügen unter Beibehaltung der Aktiv-Lebensverdienstsumme", so Neugebauer.

Zur Gleichmäßigkeit der Besteuerung und effizienten Bekämpfung des Steuerbetruges fordert Neugebauer einfachere Gesetze und mehr Personal. In den letzten 10 Jahren wurden fast 6 Milliarden Euro an nichtbezahlten Steuern abgeschrieben, derzeit werden der Republik mehr als 2 Milliarden Steuern einfach durch Nichtbezahlung vorenthalten, weitere Milliarden werden durch Steuerbetrug oder aggressive Steuerplanung am Staat vorbeigeschleust.

Neugebauer: "Hätten wir mehr Personal in der Finanzverwaltung könnte ein Großteil der Steuerreform finanziert werden. Hier ist Handlungsbedarf!"

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