GÖD Vorsitzender Norbert Schnedl will zeitnahe Gehaltsverhandlungen und die besonderen Belastungen für öffentlch Bedienstete abgegolten haben.

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Linz, 18. Juni 2014

Wir können nicht einmal mehr den Treibstoff bezahlen

In den News der LL 25 übt Vorsitzender Peter Wawra scharfe Kritik an der bugdetären Unterdotierung und an den Sparmassnahmen, die zum Finanzkollaps führen, Fahrzeuge verkauft werden müssen und keine Einkäufe mehr getätigt werden können.

Das Bundesheer muss noch in diesem Jahr 45 Millionen Euro einsparen. Deswegen gilt ab sofort ein Beschaffungsstopp. Nicht einmal mehr Munition oder Uniformen dürfen bis Herbst eingekauft werden. Zudem kann das Heer nicht einmal mehr alle Benzinrechnungen bezahlen.

Das österreichische Bundesheer steht kurz vor dem Finanzkollaps und muss in diesem Jahr noch 45 Millionen Euro einsparen. Ab Herbst können nicht einmal mehr alle Fahrzeuge betankt werden.

Die Sparpläne sind radikal: 900 Geländewagen werden nun verkauft, weil die Reparaturen zu teuer sind. Für die umstrittenen 15 Eurofighter, die Österreich angekauft hat, gibt es jetzt nur noch 12 statt 18 Piloten. Zudem gibt es ein Einkaufsverbot.

Es darf „keine Beschaffungen von Gerät“ durchgeführt werden, so wörtlich in einem geheimen Papier des Ressorts „Streitkräfte Bereitstellung“, über das die Zeitung Österreich berichtet.

Weder Fahrzeuge, Waffensysteme, Munition oder sogar Uniformen darf das Bundesheer ankaufen. Zusätzliches Geld soll durch Grundstücksverkäufe eingenommen werden. Die 144 Liegenschaften sollen in diesem Jahr noch rund 30 Millionen Euro einbringen.

PS: Wenn das schon die benachbarte deutsche Presse zum Anlass eines „eyecatcher“ in Ihrer „Deutschen Wirtschafts-Nachricht“ schaltet, dann läuten jetzt die Alarmglocken aber schon nach „12“.

Schön langsam glaube ich dass unsere mil Führung damit eine böse Absicht verfolgt und unsere „lausigen Politiker“ ahnungslos und nichtwollend zusehen wie das öBH in den Abgrund fällt.

Die „SAUEREI“ ist, dass obwohl schon dieses Desaster seit mindestens zwei Jahren erkennbar war, keiner zur Rechenschaft gezogen wird. Alle, egal welches Couleur, haben stillgehalten, da ja eine Unzahl an hochrangigen- und wertigen Planstellen nach-zu besetzen waren. Und die Vorgänger (Totengräber des öBH) sich in die Anonymität begeben haben.

Jetzt werden wir wahrscheinlich die Rechnung präsentiert bekommen und die faulen Früchte ernten müssen.
Mit gewerkschaftlichen Grüßen
Der Vorsitzende der LL 25
Wawra Peter

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