GÖD Vorsitzender Norbert Schnedl will zeitnahe Gehaltsverhandlungen und die besonderen Belastungen für öffentlch Bedienstete abgegolten haben.

Menu

Neuigkeiten

Um PDFs lesen zu können benötigen Sie den Adobe Acrobat Reader
Linz, 01. Juli 2014

Vorsitzender LAbg. Dr. Peter Csar: Staatsfinanzen leiden an Fettleber


Die christlich-sozialen Arbeitnehmervertreter aus dem Öffentlichen Dienst in Oberösterreich unterstützen die Forderung nach einer raschen Steuerreform mit dem Ziel der Entlastung des Faktors Arbeit sowie der kleineren und mittleren Einkommen.

Die Diagnose, wonach man sich eine Steuerreform erst dann machen könne, wenn man sich eine solche leisten könne, ist eine fatale Verkennung von Ursache und Wirkung. Csar: „Das ist so, wie wenn der Arzt bei einer diagnostizierten Fettleber verordnet, den Alkohol erst dann zu reduzieren, wenn die Leberwerte wieder besser sind.“

Die christlich-sozialen Arbeitnehmer verlangen jetzt offensive Bemühungen zu einer neuen Steuerarchitektur in Österreich; Senkung des Einkommenssteuersatzes und laufende Anpassung; Beitragsgrundlagen zur Vermeidung kalter Progression inklusive. Im Gegenzug sind die unzähligen Steuerschlupflöcher konsequent abzuschaffen, die auf der einen Seite Milliarden an Einnahmen unterbinden und auf der anderen einen enormen bürokratischen Verwaltungsaufwand verursachen.

Wer Wirtschaftswachstum haben will, muss Leistung belohnen und den Konsum beleben. Das gilt für Betriebe genauso wie für Unselbständige, deshalb darf es hier auch in der Sozialpartnerschaft kein Gegeneinander, sondern es muss einen Schulterschluss aller Kräfte geben. Die bestehende Abgabenquote von durchschnittlich fast 50 % ist nicht nur leistungsfeindlich, sondern hemmt Konsum, Investitionsbereitschaft, Innovationskraft und Wirtschaftswachstum in diesem Land.

Es ist ökonomisch von vorgestern, den Arbeitnehmern zuerst das ganze Geld aus der Tasche zu ziehen, um sie dann über aufwändige Subventionsmaschinerien und staatliche Almosen wieder lebensfähig zu machen. „Wenn mehr Netto vom Brutto bliebe, könnte man sich manche Diskussion über Zielgruppenförderungen ersparen und gleichzeitig auch die Verwaltung von Aufgaben entlasten, für die uns ohnedies hinten und vorne die Leute fehlen“, so Christgewerkschafter und GÖD-Landesvorsitzender Dr. Peter Csar.

Rückfragehinweis:
LAbg. Dr. Peter Csar
Landesvorsitzender GÖD OÖ
Tel.: 0664/1449582

zurück ...


 
Website 
Security Test