Gehaltsverhandlungen 2018 sollen ordentliches Lohnplus bescheren - Außer Streit stehen Abschluss und Wirksamkeit ab 1. Jänner 2018

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Linz, 01. Dezember 2014

Doppelabschluss für 2014 und 2015. 2014 bringt Steigerung zwischen 2,53 und 1,55 % für Vertragsbedienstete und Beamte


Der Gehaltsabschluss ist geschafft. Es wurde ein Doppelabschluss für 2014 und 2015.

Nach mehreren ergebnislosen Verhandlungen mit der Bundesregierung konnte nun das Verhandlungsteam der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst unter Führung von Fritz Neugebauer einen Durchbruch erzielen.

Für Kolleginnen und Kollegen mit niedrigerem Salär konnte ein Abschluss über der Inflationsrate durchsetzt werden. Für 2015 wurde festgelegt, dass der Abschluss um 0,1 Prozent über der Inflationsrate liegen soll.

Fritz Neugebauer: "Das ist seit langem erstmals über der Teuerungsrate eine ordentliche Perspektive." Wie sich die Inflationsrate entwickeln wird, ist nur prognostizierbar, aber in jedem Fall bleiben mit 0,1 % die Kolleginnen und Kollegen 2015 über der Inflationsrate, wodurch die Kaufkraft erhalten bleibt.

Insgesamt dürften um die ==> 30 Verhandlungsstunden zwischen GÖD Team und Bundesregierung zusammen gekommen sein. Der Doppelabschluss ist auch deshalb in diesem besonderen Fall wichtig, weil es damit eine rechtliche Zusicherung für 2015 gibt und nicht absehbar ist, welche budgetären Belastungen zu erwarten sein werden. Die Fraktionen des ==> Verfassungsausschusses des österreichischen Parlaments haben mit Ausnahme der FPÖ (sic!) am 21. Jänner 2014 dem Gehaltsabschluss zugestimmt (PARLAMENTSTEXT als pdf-Datei). Somit steigen die Bezüge des öffentlichen Dienstes ab 1. März 2014!

Das Verhandlungsteam konnte das ursprüngliche sehr niedrig angesetzte Angebot der Regierung für den Mittelbau verdoppeln. Auch für Höherverdienende konnte eine wesentliche Verbesserung verhandelt werden.

Vorsitzender Fritz Neugebauer stellte während der ==> Bundeskonferenz vom 21. Jänner 2014, fest, dass dieser Abschluss insbesondere auch damit zusammenhängt, dass sich 40.000 öffentlich Bedienstete zur ==> Demonstration auf dem Ballhausplatz getroffen haben und für einen fairen Gehaltsabschluss eingetreten sind. Das ist gelebte Solidarität für ungefähr 460.000 öffentlich Bedienstete in Österreich. Zur Erinnerung: Aus Oberösterreich haben cirka 2500 Kolleginnen und Kollegen teilgenommen.

Damit hat die GÖD auch wiederholt bewiesen, dass es für Gehaltsverhandlungen auch darauf ankommt einen mitgliederstarken Organisationsgrad zu haben. Gerade die GÖD mit ihren 235.000 Mitlgiedern hat ihre Kampfkraft in kürzester Zeit aufgezeigt.
Zusammengestellt von Peter Fürhapper, Sekretär

Das Verhandlungsergebnis im Detail:

2014:
==> Ab 1. März 2014 greift eine staffelwirksame Erhöhung bei den niedrigsten Gehältern um 2,53% und bei den höchsten Gehältern um 1,55%.
==> Der Gehaltsansatz V/2 und damit auch die Nebengebühren und Zulagen werden um 2,02% erhöht.
==> Die Laufzeit des Abkommens für 2014 beträgt 12 Monate.

2015:
==> Für 2015 wurde vereinbart, dass die volle Inflationsrate plus 0,1% abgegolten werden.
==> Laufzeit: 1.3.2015 bis 31.12.2015.

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