Die 1. Runde der Gehaltsverhandlungen für 2018 finden unter der Leitung von Vorsitzenden Dr. Norbert Schnedl am 26. September 2017 statt.

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Linz, 16. Dezember 2013

Direktor Johann Hable fordert zumindest eine Inflationsabgeltung, sonst zieht soziale Kälte in das Land


Der Vorsitzender in der GÖD, Gesundheits- Sozialberufe Johann Hable fordert die Bundesregierung auf den öffentlichen Bediensteten. Besonders im Gesundheits- und Sozialbereich die zustehende Inflationsabgeltung bzw. einen gerechten Anteil am Wirtschaftswachstum für 2014 nicht länger zu verweigern. Die Gesundheitseinrichtungen haben schon genug gespart, Nulllohnrunden, Spitalsreform, Personaleinsparungen, niedriger Gehalt und Arbeitsverdichtung.

Weitere Einsparungen gehen nicht mehr!

Viele Familien bzw. Alleinerzieher können den Lebensunterhalt kaum mehr finanzieren. Jeder Euro mehr bedeutet bessere Qualität für Kinder und Familien. Ihnen diese notwendige Gehaltserhöhung vorzuenthalten, zeigt von sozialer Kälte der Regierenden.

Die Gesundheitsberufe in der GÖD fordern die dringende Durchsetzung der Gehaltserhöhung für 2014. Es wurde schon zu viel geredet, jetzt geht es um´s Handeln. Wir wollen die Abgeltung der Inflationsrate + einer Gehaltserhöhung. Die Finanzierung der Gehaltserhöhung soll durch die Mehreinnahmen des Staates erfolgen.

==> 1. Wesentliche Lohnsteuererhöhung: Arbeitnehmer werden bei der Lohnsteuer kräftig zur Kasse gebeten
==> 2. Hundert Millionen Euro Mehreinnahmen von ÖsterreicherInnen, die in der Schweiz steuerschonend sich finanziell veranlagt haben.
==> 3. Milliarden Euro Mehreinnahmen für die Vergabe von Funkfrequenzen Ausreden seitens der Bundesregierung „kein Geld für Gehaltserhöhungen“ ist doch Schnee von
gestern.

Wir wollen von den Mehreinnahmen einen gerechten Anteil für unsere sehr gute Arbeit in den Gesundheits- und Sozialeinrichtungen Österreichs. Die Bundesvertretung kann den Unterschied zwischen privaten Dienstgebern und öffentlichen Dienstgeber hinsichtlich der Rechte und Bedürfnisse der Beschäftigten nicht teilen, wenn Metaller zwischen 2,8 – 3,2% erringen, warum dann nicht die Beschäftigten im Gesundheitswesen, deren Lebenskosten ebenfalls steigen ohne den gerechten Lohn zu erhalten, seitens der Bundesvertretung wird dadurch der Gleichheitsgrundsatz verletzt umso mehr als hier Hoheitsträger zum Zug kommen.

Gerade im Gesundheitswesen, wo die Löhne und Gehälter vergleichsweise niedrig sind und die Betroffenen damit ihr Auslangen finden sollen und der Verantwortungsbereich für Patienten und Betreute ungleich höher ist, als in anderen Wirtschaftszweigen, müsste eine gerechte Anpassung der Einkommen der Beschäftigten erfolgen.

Nulllohnrunden reduzieren den Lebensstandard und führen in vielen Fällen zur Verarmung des Personals bei gleichzeitiger Steigerung der Lebenshaltungskosten. Die Bundesvertretung fordert ein rasches Umdenken der zuständigen Stellen, um den schon erfolgten Reallohnverlust in den letzten Jahren hintanzuhalten, was auch laut Präsident Küberl eine Aufgabe einer der reichsten Volkswirtschaft der Welt ist.

Rückfragenhinweis:
Johann Hable
Vorsitzender der Bundesvertretung 09 in der GÖD, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen
0664 24 35 335
Österreichischer Gewerkschaftsbund
GEWERKSCHAFT ÖFFENTLICHER DIENST
Bundessektion Landesanstalten u. Betriebe
4020 Linz, Weingartshofstraße 2 Tel.: 0732/654266-20
e-mail: johann.hable@goed.at Fax: 0732/66 17 84 – 30
ZVR-Nummer: 576439352

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