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Linz, 06. Dezember 2013

Presseaussendung der GÖD OÖ zum Forum 2013: gefordert wird eine Steigerung des BIP


Nicht das Polemisieren über das „Budgetloch“, sondern eine gemeinsame Kraftanstrengung zur Steigerung des BIP, verlangt die GÖD OÖ.

„Es wird eine gemeinsame Anstrengung der gesamten Gesellschaft in Österreich bedürfen um den Staatshaushalt in den Griff zu bekommen. Dazu sind nicht nur die Politik, sondern auch die Wirtschaft, der öffentliche Dienst und das gesamte Staatsvolk in die Pflicht zu nehmen“, verlangt der Vorsitzende der GÖD OÖ, LAbg. Dr. Peter Csar.

Das österreichische Bruttoinnlandsprodukt (BIP) betrug im Vorjahr rund 307 Mrd. EUR. Die Diskussion der letzten Wochen über das „Budgetloch“ stellen nach den momentanen Wirtschaftsdaten aufgerechnet bis 2018 inklusive der Sanierung der Hypo Alpe Adria einen Fehlbetrag von rund 24 Mrd. EUR dar.

„Der Weg aus der Verschuldung ist sicherlich nicht durch Sparpakete die dem Bürger erst Recht wieder zusetzen zu erreichen, sondern durch Erhöhung der Staatseinnahmen“ betont der Vorsitzende.

Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst OÖ verlangt einerseits effiziente Maßnahmen zur Eindämmung der Korruption und Schattenwirtschaft und Eintreibung der offenen Steuerschulden, sowie eine Stärkung der Kaufkraft der österreichischen Arbeitnehmer.

Eindämmung der Korruption und Schattenwirtschaft bringt 19,32 Mrd. EUR (7,1 % BIP)


Das Nichtbekämpfen der Korruption und Schattenwirtschaft kosten der Gesellschaft bis zu 25 % des BIP im Jahr. Eine kürzlich veröffentlichte Studie von Univ.–Prof. DDR. mult. Friedrich Schneider zeigt die Versäumnisse der Staaten an Beispielen für 2013 auf:

==>Deutschland ...340,50 Mrd. EUR/ 13,2 % BIP
==>Österreich........ 19,32 Mrd. EUR/ 07,1 % BIP
==>Schweiz........... 32,40 Mrd. SFR/ 07,1 % BIP

Offene Steuerschulden im Jahr 2012 betragen 7,272 Mrd. EUR

Das heißt Milliarden an Steuergeldern können wegen Personalmangel nicht eingehoben werden. Die finanzielle Zukunft Europas hängt wesentlich vom Steueraufkommen ab. Ausreichendes Personal in der Steuer- und Zollverwaltung verringert die Budgetdefizite.

Kaufkraft stärken:

Der österreichische Inlandskonsum wurde 2012 mit rund 107,8 Mrd. EUR ausgewiesen. Das entspricht einem BIP von 35 %. Eine Kaufkraftstärkung von 3 % würde den Inlandskonsum auf 111 Mrd. bringen. Dadurch erfolgt die Belebung der Wirtschaft und erhöht das Steueraufkommen.
Daher bedeutet ein spürbarer Gehaltsabschluss nicht nur die faire Abgeltung der Inflationsrate und Anteilnahme am Wirtschaftswachstum, sondern auch eine Stützung des BIP.

Rückfragehinweis:
LAbg. Dr. Peter Csar
Landesvorsitzender der GÖD OÖ
0732 7720-115 70

Werner Gschwandtner
GÖD Presse
05 7601 211 1111

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