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Linz, 22. Mai 2013

Pflegenot – Jugendliche in die Pflegeberufe

Der Vorsitzende der Gesundheitsberufe in der Gewerkschaft öffentlicher Dienst, Johann Hable, fordert einen dringenden nationalen Schulterschluss zwischen Bund, Land und Gemeinde. Um einerseits den großen Mangel an qualifizierten Pflegepersonal und andererseits das Problem von tausend jugendlichen Arbeitslosen zu lösen.
In unseren Gesundheitsrichtungen, als auch in der extramuralen (Hauskrankenpflege) fehlen österreichweit tausende qualifizierte Pflegekräfte.
Die Beschäftigen in der Pflege werden durch den Dauerstress und den Personalmangel derart ausgepowert, die Burn Out Rate in den Gesundheitsberufen ist stark steigend.
Aus den Mitteln der Arbeitsmarktförderung (AMS,..) der Länder und den Gemeinden müssen die finanziellen Mitteln aufgebracht werden, dass eine Aufstockung der Ausbildungskapazitäten im Pflege- und Sozialberuf finanziert werden können.

Hable fordert österreichweit die Ausbildungsstätten auf, zusätzliche Ausbildungskapazitäten im Gesundheits- und Sozialbereich zu schaffen.
Zusätzlich brauchen wir eine FH- Ausbildungsstätte pro Bundesland, insbesonders für Führungsaufgaben in der Pflege. Die Landeshauptleute werden gebeten diese FH-Einrichtung zu ehestens schaffen.
Neue parallele Lehrgänge müssen sofort den Jugendlichen angeboten werden.
Hable:“ Allerdings müssen die jugendlichen Arbeitslosen für diese Pflege- und Sozialberufe geeignet sein und sich freiwillig für eine Ausbildung interessieren.
Es wäre kontraproduktiv, wenn nunmehr alle jugendlichen Arbeitslosen automatisch in die Pflege abgeschoben werden.
Auch Jugendliche mit Migrationshintergrund sind im Gesundheits- und Sozialbereich willkommen.“
Weiters fordern wir eine bessere Bezahlung, entsprechend der Verantwortung in den Gesundheitseinrichtungen.
Neben der Erhöhung der Ausbildungskapazität in der Pflege braucht es auch eine finanzielle Besserstellung.
Es ist kontraproduktiv, wenn Pflegekräfte in der Hauskrankenpflege, insbesonders Alleinerzieher einen zweiten Job brauchen um finanziell Überleben zu können.
Diese angeführten Maßnahmen stoppen den vorzeitigen Austritt aus den Pflegeberufen.

Hable: „ Anlässlich des Tages der Krankenpflege wird die Politik aufgefordert rasche Lösungen herbeizuführen.
Es ist aus Sicht der GÖD, Bundesvertretung 09 nicht einzusehen, dass der Pflegepersonalmangel als auch die Rate der jugendlicher Arbeitslosen stark ansteigend ist, und dies ohne Konsequenzen.“


Rückfragenhinweis:
Johann Hable
Vorsitzender der Bundesvertretung 09 in der GÖD
0664 24 35 335

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