GD Vorsitzender Norbert Schnedl will zeitnahe Gehaltsverhandlungen und die besonderen Belastungen fr ffentlch Bedienstete abgegolten haben.

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Linz, 01. Februar 2013

GÖD OÖ Forum 2012 stellte die Frage nach der Zukunft der Arbeit


Synopsis zum Vortrag von Prof. Zellmann:

Gleich zu Beginn seines Vortrages führte Prof. Zellmann aus, dass die Zukunftserwartungen der Österreicherinnen und Österreicher von Befürchtungen geprägt seien. So liegen Befürchtungen wie Altersarmut, längere Arbeitzeiten oder eine stärker werdende Kluft zwischen Arm und Reich über dem EU-Schnitt.

Wenig Hoffnung und unter dem EU-Schnitt liegen viele Erwartungen der Befragten für Problemkreise wie Hunger in der Welt, Bildungschancen und Klimawandel.

Wie wird sich die Arbeitswelt unter diesen Voraussetzungen zukünftig verändern? Professor Zellmann sieht eine Zeitenwende vom Prinzip der Lebenserhaltung zum Prinzip der Lebensgestaltung. Insofern haben neue Arbeitszeitmodelle oder Gehaltsmodelle durchaus Chancen auf Durchsetzbarkeit. Auf die Frage, für 10% weniger Gehalt 20% weniger arbeiten zu müssen, fand mit 63 % große Zustimmung. Nur 22 % lehnten dieses Modell ab.

Die Jugend sieht sich nicht mehr als Vertreter der Industriegesellschaft, wohl aber einer Leistungsgesellschaft. Wichtiger als "high tech" ist in Zukunft der "high touch" im Sinne einer personenbezogenen Dienstleistung. Als Arbeitsmotivationen werden als wichtigste Anreize die Begriffe "Spaß" und "sinnvoll" genannt. Erst dann werden Leistungsprämien und kürzere Arbeitszeiten eingefordert.

Die neuen Tugenden der Dienstleistungsgesellschaft fordern Individualität, Mobilität und Flexibilität der Arbeitnehmer ein. Das CSR (Corporate Social Responsibility) wird zur Leitlinie für Betriebe und bedeutet für die Mitarbeiter mehr Partizipation und Emanzipation.

Diese Änderungen werden sich auf die gesamte Arbeitswelt auswirken und vor allem die vom Reformstau geprägten Bildungssysteme fordern. Für den öffentlichen Dienst als Dienstleister ist mit neuen Belastungen zu rechnen. Bereiche wie Sicherheit des Arbeitsplatzes und das Dienst- und Besoldungsrecht werden angepasst werden müssen. Die öffentlich Bediensteten müssen aber vor dem in Mode gekommenen Bashing geschützt werden. Zudem sollen die Bedürfnisse der Mitarbeiter berücksichtigt werden und deren Autonomie gefördert werden. Für die Zukunft erwartet Prof. Zellmann ein Ansteigen der Dienstleistungen auch im Bereich des öffentlichen Dienstes auch als Forderung seitens der Gesellschaft.

Synopsis zur Pressekonferenz von Vorsitzenden LAbg Dr. Peter Csar:

Die Leistungen des öffentlichen Dienstes werden als Selbstverständlichkeit empfunden und es scheint keinen Widerspruch zu den gleichzeitig durchgeführten Persönaleinsparungen zu geben. Deshalb fordert Peter Csar eine umfassende Aufgabenreform für den öffentlichen Dienst und lebensphasengerechte Arbeitsplätze. Öffentlich Bedienstete haben einen Anspruch auf faire Arbeitsbedingungen. Statt dem bisherigen Rasenmäher-Prinzip müssen Personaldebatten zukünftig objekiv geführt werden.

Peter Csar fordert vor allem Wertschätzung für die Kolleginnen und Kollegen ein. Dazu gehören auch moderne und attraktive Arbeitsbedingungen. Auf Ablehnung stossen mediale Verunglimpfungen des öffentlichen Dienstes.

Synopsis von Peter Fürhapper, Sekretär

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