Die nächste Runde der Gehaltsverhandlungen 2018 findet am Montag, den 23. Oktober 2017 statt, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vorzulegen.

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Linz, 28. Juni 2012

Presseaussendung der GÖD OÖ zum UN Tag des öffentlichen Dienstes


Anlässlich des UN-Tages des Öffentlichen Dienstes am 23. Juni warnt der Vorsitzende der GÖD Oberösterreich LAbg. Dr. Peter Csar vor einem europaweiten Kahlschlag im Öffentlichen Dienst. "Der Öffentliche Dienst ist nicht das Problem, sondern die Lösung bei der Bekämpfung der Wirtschafts- und Finanzkrise", betont Dr. Peter Csar.

Überall dort, wo ein moderner und leistungsstarker Öffentlicher Dienst optimale Rahmenbedingungen für eine starke und soziale Wirtschaft sichert, geht es den Staaten gut. Ein unterentwickelter Öffentlicher Dienst hingegen führt zu Situationen wie in Griechenland, wo die Eintreibung der Steuern seit Jahren im Argen liegt und Korruption und Schattenwirtschaft den gesamten Staat an den Abgrund führen.

Dr. Csar verurteilt diesbezüglich auch die aktuelle Kampagne der Wirtschaft mit dem Slogan "Reden wir Klartext - 5 % weniger Bürokratie, 100 Prozent mehr Chancen". Das ist ebenso falsch wie irreführend. Wer den Öffentlichen Dienst auf einen bloßen Einsparungsposten reduziert, der müsste fairer Weise dazusagen, welche 5 % der Leistungen für die Gesellschaft er für entbehrlich hält. Ist es die Sicherheit, die Bildung und Wissenschaft, ist es die Infrastruktur oder sind es vielleicht die Gerichte?

Österreich und Europa brauchen in Zukunft nicht den billigsten Öffentlichen Dienst, sondern den besten. Daher müssen Reformen auf Verbesserungen abzielen. Mit der simplen Forderung nach 5 % weniger Bürokratie alleine ist jedenfalls kein Staat zu machen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes erledigen tagtäglich hervorragende Leistungen und garantieren somit das Funktionieren unseres Lebens. Jeder österreichische Bürger ist froh über ein hervorragendes Straßennetz, eine funktionierende Infrastruktur (Wasser, Energie, Abfallentsorgung, usw.), die verschiedenen Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie auch über das Angebot der Krankenbehandlung. Diese Liste der für uns in Österreich selbstverständlichen Tätigkeiten ließe sich noch weiter fortsetzen.

"Geben wird den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Öffentlichen Dienst die Wertschätzung, die sie sich für ihre Arbeit verdienen – d.h. ja zur Globalisierung der Wertschätzung und nein zu einem permanenten Krankjammern des Öffentlichen Dienstes", so GÖD OÖ Vorsitzender Peter Csar.


Rückfragehinweis:
LAbg. Dr. Peter Csar
Landesvorsitzender GÖD OÖ
0664/1449582

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