GÖD Vorsitzender Norbert Schnedl will zeitnahe Gehaltsverhandlungen und die besonderen Belastungen für öffentlch Bedienstete abgegolten haben.

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Neuigkeiten

Linz, 30. April 2012

LAbg. Dr. Peter Csar ist gegen Sonderopfer im Landesdienst


Konstruktiver Verhandlungsbeginn


Mit einer zweistündigen Runde begannen gestern die Verhandlungen für Gehaltsanpassungen bei den Oö. Landes- und Gemeindebediensteten.




Das Verhandlungsteam auf Seiten der Dienstgeber:

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer
Personalreferent LH-Stv. Franz Hiesl
Gemeindereferent LH-Stv. Josef Ackerl
Bildungslandesrätin Mag. Doris Hummer
Vors. Städtebund Bgm. Dr. Franz Dobusch
Gemeindebundpräs. Ldt.Abg. Johann Hingsamer

Die Delegationen der Gewerkschaft öffentlicher Dienst wurde vom
Landesvorsitzenden Dr. Peter Csar angeführt, jene der Gewerkschaft der
Gemeindebediensteten von Vorsitzenden Norbert Haudum.

Die Gewerkschaften bekräftigten ihre Forderung nach einer Abgeltung der
Vorleistungen aus dem Landessparpaket. Nachdem das Land OÖ bereits
vergangenen September für diesen Personenkreis im Alleingang eine um 1 Prozent reduzierte Gehaltserhöhung gegenüber dem Bundesdienst beschlossen hatte, sind seit Februar auch die Sparvorgaben des Bundes für die öffentlich Bediensteten absehbar, konkret eine Nulllohnrunde für 2013 und eine geringe Erhöhung von max. 1,5 % für 2014.

Bei gleichbleibenden Inflationsraten jenseits der Zweiprozentmarke würde dies für
die rd. 45.000 Angestellten des Landes, der Städte sowie Gemeinden drei Jahre
hintereinander spürbare Realeinkommensverluste bedeuten. Betroffen sind aber
nicht nur die Mitarbeiter/innen des öffentlichen Sektors, sondern auch all jene
Mitarbeiter/innen von privaten Dienstgebern, die an das Gehaltsschema des Landes gekoppelt sind, davon die meisten im Sozial- und Gesundheitsbereich wie
beispielsweise Caritas, Rotes Kreuz oder Pro Mente.

"Es geht nicht, dass man jenen Leistungsträgern, die in der Pflege, in den
Straßenmeistereien und Kindergärten, aber natürlich auch in der Verwaltung
tagtäglich für die Lebensqualität in Oberösterreich arbeiten und die als Steuerzahler auch von den sonstigen Schlechterstellungen aus dem Bundessparpaket betroffen sind, drei Jahre hindurch pauschal zusätzliche Sonderopfer abverlangt," bekräftigt Dr. Peter Csar seitens der GÖD OÖ seine Position.


Seitens der Dienstgebervertreter wurde von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer
trotz der insgesamt äußerst angespannten Budgetlage die grundsätzliche
Gesprächsbereitschaft signalisiert, insbesondere bei den kleineren und mittleren
Einkommen etwas machen zu wollen.

Nachdem angebotene Einmalzahlungen seitens der Gewerkschaft kategorisch
abgelehnt wurden, konnte grundsätzlich außer Streit gestellt werden, dass es zu
staffelwirksamen Gehaltserhöhungen kommen soll, wobei aber noch sämtliche
Detailfragen hinsichtlich Prozentsätze oder Beträge offen geblieben sind. Auch
hinsichtlich einer allfälligen sozialen Staffelung liegen die Positionen noch weit
auseinander; dies wird nun aber ebenfalls Gegenstand weiterer Verhandlungen sein.

Als nächster Gesprächstermin wurde der 9. Mai avisiert.
Dr. Peter Csar, Landesvorsitzender GÖD OÖ
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LAbg. Csar und LAbg. Schwarzbauer verhandeln die Gehaltsverbesserung für die öffentlich Bediensteten OÖ - Vorleistungen müssen anerkannt werden

Am 9. Mai werden die Verhandlungen über Gehaltsanpassungen bei Oberösterreichs öffentlich Bediensteten fortgesetzt. Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft öffentlicher Dienst, LAbg. Dr. Peter Csar bekräftigt seine Forderung nach einer Abgeltung der Vorleistungen aus dem Landesreformpaket und sieht in Verhandlungen den besten Weg ein zufriedenstellendes Ergebnis für beide Seiten zu erreichen.

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer hat bereits grundsätzlich Verbesserungen zugesagt, insbesondere für Bezieher kleinerer und mittlerer Einkommen.
„Jenen Leistungsträgern, die in der Pflege, in den Straßenmeistereien, in den Kindergarten und in allen anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes in Oberösterreich tagtäglich für die Lebensqualität in Oberösterreich arbeiten, dürfen nicht durch Landes- und Bundesreformpaket drei Jahre hindurch pauschal zusätzliche Sonderopfer abverlangt werden“, betont Csar. Er zeigt sich erfreut, dass Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer bereits Gesprächsbereitschaft für Verbesserungen bei kleineren und mittleren Einkommen signalisiert hat. In die selbe Kerbe schlägt auch der Vorsitzende des Gespag-Zentralbetriebsrates, LAbg. Harald Schwarzbauer: Dass eine staffelwirksame Lösung bereits in der ersten Verhandlungsrunde außer Streit gestellt worden sei zeige, dass mit konstruktiven Gesprächen mehr erreicht werden könne als durch plumpe Drohgebärden.

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