Die 1. Runde der Gehaltsverhandlungen für 2018 finden unter der Leitung von Vorsitzenden Dr. Norbert Schnedl am 26. September 2017 statt.

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Linz, 24. Februar 2012

Mit dumpfem Populismus wird man keine Akzeptanz für Sparmaßnahmen ernten!


"Die überwiegende Anzahl der MitarbeiterInnen im Öffentlichen Dienst sind in Wirklichkeit Klein- und Mittelverdiener. Ihnen auszurichten, sie sollen von diesen Gehältern noch was abgeben, weil sie eh einen sicheren Job haben, das ist blanker Zynismus", zeigt sich der Vorsitzende der GÖD OÖ Dr. Peter Csar erschüttert über die jüngsten "Abfälle aus der Gerüchteküche" zu den Sparverhandlungen der Bundesregierung.

Schauen wir uns doch die Einkommensverhältnisse bei den Straßenfacharbeitern, in der Pflege, bei den Junglehrern, Jungpolizisten, Schulwarten oder auch den Sozialarbeitern an. Überall werden nicht nur die Dienstpostenpläne ausgequetscht, sondern damit auch die Leistungsfähigkeit der öffentlichen Hand gefährdet.
Die MitarbeiterInnen im Öffentlichen Dienst arbeiten engagiert, sie sehen aber auch derzeit, dass die Privatwirtschaft für gleiche Tätigkeiten viel mehr zahlt, als der Öffentliche Dienst. "Versuchen sie mal einen IT-Spezialisten mit ein paar Jahren Berufserfahrung für den Öffentlichen Dienst anzuwerben. Die lachen, wenn sie unsere Gehaltsangebote sehen. Es ist schon jetzt so gut wie unmöglich, wirklich gute Quereinsteiger als Experten für den Öffentlichen Dienst zu gewinnen", weiß Csar aus der Praxis zu berichten.

Verwerflich ist auch die Vorgangsweise, eine Berufsgruppe wie die öffentlich Bediensteten medial zu verunglimpfen und dann das als Vorwand zu nehmen, diese aus politischen Überlegungen zum Gaudium der Zaungäste übermäßig und ungerechtfertigt zur Kassa zu bitten! Jeder muss sich dann fürchten, der nächste zu sein!

Wenn nun den vorhandenen Mitarbeitern auch noch ausgerichtet wird, sie sollten irgendwelche dubiosen Solidarbeiträge in Kauf nehmen, zeugt das nicht nur von erschreckend wenig Wertschätzung gegenüber den eigenen Mitarbeitern, sondern auch davon, wie weit sich viele Politiker inzwischen nicht nur emotional sondern auch fachlich von der Basis ihrer eigenen Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst entfernt haben.

"Viele Politiker wissen nicht mehr, was zumutbar ist. Anstatt sich einmal kundig zu machen, bedienen sie lieber dem latenten Neidkomplex der Biertische gegenüber den öffentlich Bediensteten. Mit dieser Art von Politik wird man aber sicher keine Akzeptanz für Sparpakete ernten können. Die GÖD wird sich jedenfalls wehren, wenn man glaubt, die öffentlich Bediensteten zur Melkkuh der Nation machen zu können“, zeigt sich Dr. Peter Csar entschlossen und weiter: "Die Bundesregierung ist gut beraten, endlich einmal das Einsparungsziel darzulegen und dann in konstruktiven Verhandlungen ein rasches Ergebnis zu erzielen - die öffentlich Bediensteten und auch die Öffentlichkeit erwarten sich zu recht eine rasche Klarstellung!"

Rückfragehinweis:
LAbg. Dr. Peter Csar
0732/7720-11570
0664/1449582

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