GÖD Vorsitzender und ÖGB Vizepräsident Dr. Norbert Schnedl bekommt mit 95,9% mehr Stimmen als ÖGB Präsident Wolfgang Katzian (91,6%).

Menu

Neuigkeiten

Um PDFs lesen zu können benötigen Sie den Adobe Acrobat Reader
Linz, 07. März 2011

Ja zu einer reformierten Wehrpflicht


Am 02 03 2011 wurde im Rahmen des Organtages der Landesleitung Landesverteidigung der neue Vorstand gewählt. Innerhalb der Fraktion FCG wurde mit absoluter Mehrheit der dzt. Vorsitzende Wawra Peter zum Fraktionsvorsitzenden wiedergewählt.
Im Rahmen der Wahl im Plenum (FSG und FCG) ging die Wahl des neuen Vorstandes wie folgt aus:

Als neuer Vorsitzender der Landesleitung Landesverteidigung wurde ebenfalls mit einem eindeutigen Votum Koll. WAWRA Peter (FCG) mit absoluter Mehrheit (100%) gewählt.

Ebenso der stvVorsitzende Koll. HAUSER Wilhelm (FSG), der Schriftführer KARLSEDER Jochen (FCG) und der Kassier Koll. SCHWAIGER Karl (FSG) und die weiteren ordentlichen sowie die kooptierten Mitglieder der LL 25 wurden mit einem mehrheitlichen Votum bestellt.

Der Neue Mandatsstand lautet für die FCG 8 und die FSG 7.

Nach mehr als 15 Jahre geht der Vorsitz der LL 25 wieder an die Fraktion Christlicher Gewerkschafter zurück.

In seiner Antrittsrede bedankte sich der neue Vorsitzende Koll. WAWRA für das eindeutige Votum und beim scheidenden Vorsitzenden Koll. HAUSER für den sachlichen und reibungslosen Ablauf des Organtages und die geleistete gute gewerkschaftliche Arbeit der letzten Periode.

Beide Fraktionen bekennen sich zu folgenden Feststellungen:

„Nur durch die Aufrechterhaltung der Wehrpflicht kann das Österreichische Bundesheer auch in Zukunft alle verfassungsmäßig vorgegebenen Aufgaben erfüllen. Alles andere wäre unserer Bevölkerung gegenüber unverantwortlich – man denke nur an eventuelle Hochwasser-, Lawinen- oder Schneeräumungseinsätze“, erklären Wawra (FCG) und Hauser (FSG) unisono.

„Egal ob FCG oder FSG – hier stehen wir parteiübergreifend und gemeinsam für die Wehrpflicht ein und deshalb wird die Resolution der BL 25 voll und ganz unterstützt“, betont Wawra. Gleichzeitig seien alle aufgefordert in ihrem persönlichen Umfeld alles Notwendige zu tun, um die Wichtigkeit der Wehrpflicht auch nach außen hin klar zu machen.

Wawra hebt vor allem die Bedeutung der Kasernen als Arbeitgeber und für die regionale Wertschöpfung hervor: „Die OÖ Kasernen bieten direkt rund 2.500 Oberösterreichern Arbeit und indirekt vielen tausend mehr. Schweden, das für Darabos als „Modell für Österreich“ gilt, hat bei selber Einwohnerzahl wie Österreich gerade einmal 2.300 Berufssoldaten zusammengebracht. Beim großen Hochwasser 2002 waren landesweit aber bis zu 8.000 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz. Neben dem Katastrophenschutz, muss im Bedarfsfall auch der Terrorismusschutz garantiert werden – das geht nur über Personalstärke. Gerade die aktuellen Krisenherde zeigen die Kompetenz des Heeres bei der Heimholung unserer Landsleute. Aber auch in der Gesundheitsversorgung wird es ohne Wehrpflicht nicht gehen, jeder 4te Einsatz ist ohne Freiwillige und Zivildiener von der Streichung bedroht – niemand wird noch ehrenamtlich tätig sein, wenn man dafür 1.300 Euro bekommen soll.

Generell argumentieren Darabos & Co. bei ihrem Berufsheer-Plan nur mittels Getrickse und falscher Zahlen: Das Darabos-Vorhaben kostet 2,6 statt 2,1 Mrd. Euro und damit um 500 Mio. Euro mehr, die Hundstorfer-Idee um 30 Mio. mehr als bisher.

zurück ...


 
Website 
Security Test