Erster Erfolg: Die Inflationsabgeltung von 2,02 % wurde außer Streit gestellt. Am 20. November werden die Verhandlungen fortgesetzt.

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Linz, 15. Oktober 2010

Maria Krenn - Regionalleiterin des ÖGB - Bericht der OÖ Nachrichten


Sie ist die erste Frau Österreichs, die einer ÖGB-Bezirksorganisation vorsitzt. Außerdem ist sie die erste FCG-Mandatarin, die in einem Bezirk an der Spitze des Gewerkschaftsbundes steht: Maria Krenn aus Rohrbach.

Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Frauen-Agenden auf Krenns Liste ganz oben stehen: „Wir haben vor allem in den ländlichen Bezirken noch viel Nachholbedarf bei der Kinderbetreuung“, sagt sie. Diese Erkenntnis ist zwar nicht neu, aber gerade die Gewerkschafterinnen sollten nicht müde werden, auf die Missstände aufmerksam zu machen. Gerade in Zeiten, in der nicht immer die Großeltern als private Kinderbetreuung zur Verfügung stehen. Krenn weiß das, weil sie selbst Oma von vier Enkelkindern ist: „Sie sind in den Ferien viel bei mir, wenn man aber selbst im Berufsleben steht, ist es schwierig, regelmäßig die Kinder zu betreuen“, sagt die Landesbedienstete.

Den Gewerkschaftsbund kennt die 58-Jährige von ihrer Arbeit als Personalvertreterin der Bezirkshauptmannschaft Rohrbach: „Bei uns im Landesdienst ist das Thema ,Gleicher Lohn für gleiche Arbeit‘ Gott sei Dank nicht präsent. Es gibt aber viele Branchen, in denen das nicht der Fall ist“, sagt sie.

Gemeinsam mit Rohrbachs ÖGB-Geschäftsführerin Ingrid Groiß soll ab jetzt noch mehr Frauenpower in den ÖGB Einzug halten: „Nicht, dass ich meinen Vorgängern zu wenig Engagement vorzuwerfen hätte, aber wir Frauen haben oft andere Zugänge zu gewissen Themen.“ Und auch wenn Krenn in Zukunft ein „bissl mehr auf die Frauen schaut“, will sie auch den männlichen ÖGB-Mitgliedern eine gute Vertreterin sein.

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