Erster Erfolg: Die Inflationsabgeltung von 2,02 % wurde außer Streit gestellt. Am 20. November werden die Verhandlungen fortgesetzt.

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Linz, 30. November 2009

6. Gehaltsrunde wieder abgebrochen - GÖD Vorstand ist kampfbereit


Einstimmigkeit herrschte im 18-köpfigen GÖD-Vorstand. Dieses ermächtigte das GÖD-Präsidium, gewerkschaftliche Maßnahmen zu setzen, sollten sie aufgrund des Verhandlungsverlaufes notwendig werden.

Sollte es nicht mehr für die Beamten geben, "dann werden wir bald fertig sein", gab sich GÖD-Chef Fritz Neugebauer vor Journalisten lakonisch.

Über die bekannte Forderung nach der Abgeltung der Inflation von 0,9 Prozent sowie einem nicht bezifferten "Kaufkraftzuwachs" hinaus ließ er sich am Weg in Heinisch-Hoseks Büro am Minoritenplatz nichts entlocken. Er verwies auf die bisher erfolgten Kollektivvertragsabschlüsse, und meinte, die Beamten seien "ohnedies sparsamer unterwegs". In Sachen Streik betonte er, er habe "nicht gesagt, dass es soweit ist".

Es sei "bedauerlich, aber wahr", dass die Regierungsseite nicht mehr hergeben wolle, sagte der Chef der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), Fritz Neugebauer (V), nach der rund eineinhalbstündigen Gesprächsrunde. Dennoch gab er sich zuversichtlich. "Jedes Gespräch, das eine ordentliche Perspektive in sich trägt, ist ein gutes Gespräch", sagte Vorsitzender Neugebauer.

In der zweiten Wochenhälfte wird weiterverhandelt, und zwar im kleinen Kreis. Die Öffentlichkeit will man nicht dabeihaben, der genau Termin wurde daher geheimgehalten.

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