Erster Erfolg: Die Inflationsabgeltung von 2,02 % wurde außer Streit gestellt. Am 20. November werden die Verhandlungen fortgesetzt.

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Neuigkeiten

Linz, 29. November 2009

Ergebnisse PV Wahlen 2009


Die vorlaufigen Ergebnisse österreichweit:

Nach dem vorläufigen Endergebnis hat die FCG 55,96 Prozent erreicht, das ist gegenüber der Wahl 2004 ein Plus von 5,79 Prozentpunkten. Die FSG musste ein Minus von 5,97 Prozentpunkten(sind 28,67 %).

Eine Korrektur musste vorgenommen werden: Die Unabhängigen und Grünen Gewerkschafter schnitten wesentlich besser ab, als vorerst verkündet. Zunächst war ihr Ergebnis mit 2,8 Prozent von der Wahlleitung bekanntgegeben worden, tatsächlich sind es 7,5 Prozent.

  • FCG: 101.317 Stimmen, also 55,95 % (+5,78%), ergibt 190 Mandate (+18 Mandate)

  • FSG: 51.932 Stimmen, also 28,58 % (-5,96%), ergibt 86 Mandate (-23 Mandate)

  • UG: 13.615 Stimmen, also 7,52 % (-2%), ergibt 12 Mandate (-6 Mandate)

  • AUF: 10.351 Stimmen, 5,72 % (+2,09%), ergibt 8 Mandate (+4 Mandate)

  • Sonstige: 3.872 Stimmen, 2,13 %, gegibt 23 Mandate


Der Grund für die Korrektur: Weil die Unabhängigen unter verschiedenen Listenbezeichnungen angetreten waren, wurden ihnen zunächst ca. 9000 Stimmen nicht zugerechnet. Die Unabhängigen/Grünen haben damit die Freiheitlichen (AUF) doch auf den vierten Platz verwiesen. Die FCG festigte mit 56 Prozent ihre absolute Mehrheit, die Sozialdemokraten (FSG) verloren insgesamt sechs Prozentpunkte

In den Zentralausschüssen hält die FCG nun 189 Mandate (+17), die FSG hat 86 Mandate (-23), die UG sechs Mandate (-12), die AUF acht Mandate (+4) und Sonstige 27 Mandate (+3). Die Wahlbeteiligung lag bei 81 Prozent und damit um 1,9 Prozentpunkte niedriger als bei der letzten Wahl.

Vor allem bei den Lehrern hat die FCG zum Teil deutlich dazugewonnen und die FSG verloren.

Auch bei der Exekutive musste die FSG herbe Verluste (-8,6) hinnehmen, schaffte es aber mit 43 Prozent vor der FCG (37,4 Prozent) zu bleiben. In der Justizwache holte sich die FCG die Mehrheit von der FSG, auch die Parlamentsdirektion drehten die Christgewerkschafter um und sicherten sich die Mehrheit vor den Sozialdemokraten.

Ein wahres Desaster erlebte die FSG in der Präsidentschaftskanzlei, wo sie gleich 42,3 Prozentpunkte verlor und mit nur noch 13,6 Prozent nun
abgeschlagen hinter der FCG liegt, die 10,5 Prozentpunkte auf 54,5 Prozent zulegt

Die Ergebnisse für Oberösterreich

In Oberösterreich kam die FCG insgesamt gar auf 65 Prozent, ein Plus von fast zehn Prozentpunkten. Stärker als im Bundesschnitt waren in Oberösterreich auch die Verluste der FSG: minus acht Prozentpunkte auf 20 Prozent. Die Grün-Gewerkschafter verloren von 12,4 auf 9,5 Prozent, die AUF verbesserte sich um knapp zwei Prozentpunkte auf 4,4 Prozent.

Glück Auf!

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