Erster Erfolg: Die Inflationsabgeltung von 2,02 % wurde außer Streit gestellt. Am 20. November werden die Verhandlungen fortgesetzt.

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Linz, 06. Oktober 2009

Lehrer - Dienstrecht

Sehr geehrte Frau Bundesministerin Dr. Schmied!

Vor einiger Zeit haben Sie in den Medien angekündigt, dass Sie das neue Dienst- und Besoldungsrecht für alle österreichischen LehrerInnengruppen erst nach den Bundespersonalvertretungswahlen mit den Gewerkschaften verhandeln wollen. Ich war der Meinung, dass Verhandlungen möglichst unbelastet begonnen werden sollten und es im Sinne einer gelebten Sozialpartnerschaft sei, Verhandlungspositionen nicht vor Aufnahme der Besprechungen über die Medien auszurichten. Dieser gelebten Sozialpartnerschaft vermögen Sie offensichtlich nicht viel abzugewinnen.

Offensichtlich drängt es Sie dazu, Ihre Vorstellungen bezüglich eines neuen Dienst- und Besoldungsrechtes schon jetzt über diverse Medien der Öffentlichkeit darzulegen. Der Inhalt dieser medialen Veröffentlichungen muss allerdings der Wahrheit entsprechen. Denn Unwahrheiten zu verbreiten sind (um in Ihrem Sprachgebrauch zu bleiben) ein NO GO.

Wenn Sie sich, sehr verehrte Frau Bundesministerin, in der Zeitung "Österreich" mit einer seit mindesten 50 Jahren nicht mehr in Gebrauch stehenden Schultafel ablichten lassen, so sind Sie für die darauf dargestellten, die Wahrheit verzerrenden Inhalte, verantwortlich.

Völlig unglaublich ist allerdings ein Zitat in diesem Artikel, das seitens der Journalisten dem unter Ihrer Leitung befindlichen Ministerium zugeschrieben wird: "Aus dem Halbtagsjob Lehrer muss ein richtiger Ganztagsjob werden."

Sehr geehrte Frau Bundesministerin! In Namen der Österreichischen Lehrerinnen und Lehrer fordere ich Sie auf diese Aussage, die aus Ihrem Ministerium stammt, öffentlich zu widerrufen.

Mit freundlichen Grüßen

Walter Riegler
Vorsitzender

Wien, 05.10.2009

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