Erster Erfolg: Die Inflationsabgeltung von 2,02 % wurde außer Streit gestellt. Am 20. November werden die Verhandlungen fortgesetzt.

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Linz, 24. Juli 2008

Presseaussendung BV Landesanstalten und Betriebe GÖD OÖ.

Höheres Pflegegeld – Höhere Mindestausbildung

Der Vorsitzende der Bundesvertretung 9 in der GÖD Pflege und Sozialberufe Johann Hable fordert mit der Erhöhung des Pflegegeldes gleichzeitig die Einführung der verpflichtenden Ausbildung des Betreuungspersonals bei der 24 Stunden Pflege.

Als Mindeststandard für diese Ausbildung soll das Niveau der Heimhelferausbildung herangezogen werden. Auch der Einsatz von Pflegehelfen und dem diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegepersonal muss gesichert und finanziert werden.

Pflegegeld - Gießkannenprinzip

Die Erhöhung des Pflegegeldes im Gießkannenprinzip ist zu wenig. Es ist nicht länger zu verantworten, dass das Betreuungspersonal ohne jegliche Ausbildung (z. B. freies Gewerbe) bei der Betreuung und Begleitung der älteren Menschen alleine gelassen wird. Sowohl die Betreuer als auch die zu Pflegenden brauchen einen Qualitätsschutz, der auch gesetzlich verankert werden muss.

VS Johann Hable fordert den Herrn Sozialminister Erwin Buchinger auf, sich nicht nur auf das Geld geben zu beschränken, sondern auch für genügend Personal bei der 24 Stunden Pflege zu sorgen.

Bund, Länder und Gemeindeverbände müssen zusätzlich Pflegepersonal für die Betreuung zu Hause anstellen und finanzieren.

Durch die schlechten Rahmenbedingungen (Lohn, Arbeitszeit und Sozialleistungen) steht für die 24 Stunden Betreuung nicht in ausreichendem Maße Personal zur Verfügung. Es werden dringend Pflegepersonen gesucht.

Mit freundlichen Grüßen!

Johann Hable

Vorsitzender
Bundesvertretung 9 Landesanstalten und Betriebe in der
Gewerkschaft öffentlicher Dienst - Rückfragehinweis: 0664/2435335

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