Erster Erfolg: Die Inflationsabgeltung von 2,02 % wurde außer Streit gestellt. Am 20. November werden die Verhandlungen fortgesetzt.

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Neuigkeiten

Linz, 12. Dezember 2007

Höchster Gehaltsabschluss seit Jahren!

Das Anfangsangebot der Regierung war ernüchternd: nichts. Dies entsprang keiner spontanen Laune der Frau Bundesminister Bures, sondern das war pure Taktik. Man probiert einmal, wie sich der Gegner aufgestellt hat. Die Forderung der GÖD kam manchem vielleicht forsch vor, es war aber die einzig richtige Antwort auf diese Provokation: + 4 Prozent. Erst dann kam Bewegung ins Spiel.

Aufgrund einer massiven Erhöhung des danach gebotenen Gesamtvolumens von 240 Millionen Euro auf nunmehr 313 Millionen Euro hat die Bundesregierung der Forderung der GÖD weitgehend nachgegeben. Damit wurde ein Gehaltsabschluss für die Bediensteten des Bundes, der Länder und der Gemeinden ermöglicht, der die wichtigsten Komponenten berücksichtigt: volle Inflationsabgeltung und ein großer Anteil am Kuchen des Wirtschaftswachstums.

Die Gehälter, die Zulagen und Nebengebühren steigen staffelwirksam um 2,7 Prozent. Unter Berücksichtigung der Einmalzahlung in Höhe von einheitlich 175,00 Euro steigen die Jahresgehälter der öffentlich Bediensteten ab 1. Jänner 2008 um durchschnittlich 3,3 Prozent. Die niedrigsten Einkommen wachsen um 3,80 Prozent und die höchsten Einkommensbezieher um 2,84 Prozent steigen.

Gehaltsverhandlungen sind jedes Jahr ein Frage von Taktik und Geschick. Auf Seiten der GÖD handeln Profis. Das Gegenüber aus Regierungsseite wechselt häufig und ebenso die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Daher schreibt jedes Jahr seine eigenen Gesetze. Nur eines bleibt jedes Jahr gleich: je mehr Mitglieder die GÖD hat, umso stärker kann sie auftreten.
Dass die Gehaltserhöhung 2008 auch wieder all jenen in den Schoß fallen wird, die keinen Beitrag leisten, ist schlichtweg ungerecht und eine Diskussion dazu in ihren Dienststellen zulässig. Denn auch für 2009 wird es wieder alleine die GÖD sein, die Gehaltsforderungen für die öffentlich Bediensteten aufstellt

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