GÖD fordert Bundesregierung zu Gehaltsverhandlungen auf. Basis für Verhandlungen sollen Inflationsrate und die besonderen Belastungen sein.

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Linz, 10. September 2007

Projekt "Gesunder Arbeitsplatz"

WARUM wird dieses Projekt durchgeführt?

Die Zahl und die Geschwindigkeit von Veränderungen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen und dadurch verändern sich auch die Anforderungen an MitarbeiterInnen des AMS Österreich. Neuerungen in vielen Gebieten wie z.B. der EDV, im Umgang mit den KundInnen oder bei neuen Leistungsangeboten des AMS bedeuten oft Veränderungen, die nicht immer leicht zu bewältigen sind.

Aus diesem Grund wird in den nächsten Monaten im AMS-Österreich das Projekt: Gesunder Arbeitsplatz unter dem Titel "Wie geht´s? Belastungen erkennen - Entlastungen möglich machen" durchgeführt. Dabei sollen die aktuellen Belastungen und auch das Befinden der MitarbeiterInnen an den Arbeitsplätzen erfasst werden, um in all jenen Bereichen etwas tun zu können, wo Entlastungsmaßnahmen wichtig sind.

Welche Fragen werden durch die Befragung beantwortet?

1. Wie geht´s den MitarbeiterInnen des AMS an Ihren Arbeitsplätzen?
2. In welchen Bereichen sind gesundheitliche und/oder psychische Belastungen vorhanden?
3. Wie ist die Belastungssituation der MitarbeiterInnen insgesamt einzuschätzen
4. Wie gut sind die Arbeitsplätze mit den Erfordernissen der MitarbeiterInnen abgestimmt?
5. Was kann der/die einzelne MitarbeiterIn tun, um die Anforderungen bewältigen zu können?
6. Was muß organisatorisch verändert werden, um Entlastung möglich zu machen?

Das Ziel dieser Befragung ist aber nicht nur die Erfassung der Einschätzung der MitarbeiterInnen, sondern die Verbindung von Befragung und Beratung. Aus diesem Grund wird diese Befragung völlig anders als gewohnt ablaufen.

Wie wird die Befragung für alle Geschäftsstellen des AMS ablaufen?

Zwischen Dezember und März werden alle MitarbeiterInnen des AMS Österreich zu ihrem persönlichen Erleben der aktuellen Arbeitsplatzsituation und auch ihrem Befinden am Arbeitsplatz befragt. Die Teilnahme an dieser Befragung ist freiwillig und anonym. Die Befragung wird von einem externen Institut, der Fa. Dr. Lueger – Institut für FiT®-Management, auf instituts-eigenen Computern durchgeführt, damit die absolute Anonymität bei der Befragung gesichert wird.

Bei diesem Projekt werden Sie eine andere Befragungsmethode kennenlernen, die sich von den üblichen Fragebögen vollkommen unterscheidet. Sie werden also keinen Fragebogen ausfüllen müssen. Die MitarbeiterInnen des externen Beratungsinstituts werden zu einem vorangekündigten Termin in Ihre Geschäftsstelle kommen.

Sie geben Ihre Daten in einen PC des Instituts für FiT®-Management ein und beantworten Fragen zu Ihrem persönlichen Erleben des Arbeitsplatzes (z.B. Unklarheiten, Arbeitsintensität, Verantwortung), zu Ihrem Befinden und zu gesundheitlichen Belastungen. Sofort nach Beantwortung der letzten Frage erhalten Sie Ihre persönlichen Ergebnisse. Das heißt, Sie bekommen unmittelbar nach der Befragung
Informationen, wie Ihre Arbeitssituation einzuschätzen ist und werden in einem Beratungsgespräch Entlastungsmöglichkeiten entwickeln. Damit erhalten Sie die Gelegenheit in Ruhe und vollkommener Anonymität, Ihre Situation am Arbeitsplatz zu besprechen. Diese Art der Befragung soll es Ihnen ermöglichen, die eine oder andere Entlastungsmöglichkeit sofort umzusetzen.

Hierbei wird die Dauer der Befragung und des anschließenden Rückmeldungsgesprächs ungefähr 90 Minuten betragen.

Aber nicht nur jede/r einzelne MitarbeiterIn jeder Geschäftsstelle erhält sofort Ergebnisse. Auch die einzelnen regionalen Geschäftsstellen erhalten unmittelbar nach Abschluss der Befragung in einer Geschäftsstelle eine anonymisierte Zusammenfassung, um in Bereichen wo „der Schuh drückt" rasch reagieren zu können.

Nach Abschluss der Befragung in ganz Österreich werden die Daten gesammelt und eine Befindens- und Belastungslandkarte des AMS Österreich erstellt. Auf dieser Basis werden Maßnahmen für positive Veränderungsschritte entwickelt.

WIE und WANN wird die Befragung in Ihrer Geschäftsstelle durchgeführt?

Die Befragung wird im Dezember 1998 gestartet und bis zum März des nächsten Jahres abgeschlossen sein. Der Beginn für die Befragung in den Bundesländern ist folgendermaßen vorgesehen:

Ab Dezember: BGS, alle Geschäftsstellen in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und Steiermark.

Ab Februar: Alle Geschäftsstellen in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Kärnten und dem Burgenland.

Die einzelnen Schritte der Befragung in den Geschäftsstellen werden folgendermaßen aufgebaut sein:

* Sie werden ein bis zwei Wochen vor dem Eintreffen des Befragungsteams ein weiteres Informationsschreiben erhalten, an welchen Tagen die Befragung in Ihrer Geschäftsstelle durchgeführt wird.
* Sie werden in diesem weiteren Informationsschreiben den Namen und die Telefonnummer eines/einer Mitarbeiters/Mitarbeiterin Ihrer Geschäftsstelle erhalten, der Ihnen die genauen Zeiten und Termine für eine Teilnahme mitteilt.
* Sie können sich einen für Sie passenden Termin für Ihre Teilnahme auswählen (nach Maßgabe der noch freien Plätze).
* Ihr Name wird dabei auf KEINEN FALL den MitarbeiterInnen des Befragungsinstitutes bekanntgegeben (sollte sich herausstellen, daß Sie Ihren Termin nicht einhalten können, so wenden Sie sich bitte möglichst bald an Ihren internen(!) Ansprechpartner).
* Sie kommen zur Befragung ziehen aus einem Topf eine anonyme sechsstellige Nummer und nennen nicht Ihren Namen.
* Sie beantworten die Fragen und erhalten SOFORT Ihre persönlichen Ergebnisse.
* Sie können SOFORT mit einem Berater Möglichkeiten einer besseren Bewältigung Ihrer Situation bzw. einer positiven Veränderung besprechen.
* Jede regionale Geschäftsstelle erhält nach Abschluss der Befragung eine anonymisierte Zusammenfassung der Ergebnisse dieser Geschäftsstelle, wodurch unmittelbar reagiert werden kann.

Wie wird die Anonymität gesichert?

Absolute Anonymität wurde für diese Befragung vereinbart – und davon wird keinen Millimeter abgewichen.

Wie soll das geschehen?

* Die Befragung wird von einem externen Institut (Dr. Lueger – Institut für FiT®-Management) durchgeführt, wobei alle beteiligten externen MitarbeiterInnen schriftlich zur Geheimhaltung aller Daten verpflichtet sind.
* Die Befragungen werden ausschließlich auf Computern des Instituts für FiT®-Management durchgeführt. Diese Computer sind nur den MitarbeiterInnen des Instituts für FiT®-Management zugänglich und durch Zugangssperren gesichert.
* Es wird zu keinem Zeitpunkt der Befragung der Name der TeilnehmerInnen mit Befragungsangaben verknüpft.
* Alle TeilnehmerInnen nennen während der Befragung nicht Ihren Namen.
* Alle Auswertungen lassen keinen Rückschluss auf einzelne Angaben zu.

Projekt-Stand: 16.Nov.1998


Projekt: Wie geht´s - Endbericht?
Belastungen erkennen – Entlastungen möglich machen

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

seit Ende Juni liegt der Gesamtbericht (bestehend aus einem "Österreichbericht" und 9 "Bundeslandbericht"en) zu unserem Projekt "Wie geht´s?" vor.

Am 24. Juni 1999 wurden die Ergebnisdaten des "Österreichbericht"s von Dr. Lueger - Fit-Management-Institute dem Vorstand und den LGF sowie ZA-Migliedern präsentiert. Jedem LGF wurde der "Bundeslandbericht" für sein Bundesland übergeben. Vorgesehen ist, Details zu den Bundeslandberichten in den jeweiligen Bundesländern zu präsentieren.

Zu den stärksten Einflussfaktoren auf das Befinden der MitarbeiterInnen des AMS zählen:

* "Physiologische Belastungen" (verursacht vor allem durch den PC-Arbeitsplatz, Bildschirmarbeit, Blendung, Lärm, Staub u. Gerüche);
* "Unklare/widersprüchliche Erwartungen der KundInnen" (resultierend vor allem aus zu wenig Beratungszeit, Informationsproblemen im Umgang mit KundInnen, überhöhten Erwartungen der KundInnen aufgrund medialer Ankündigungen durch "die Politik" und sich daraus ergebender Diskrepanz zum Dienstleistungsangebot des AMS);
* "Belastung durch Unklarheiten und hohe Veränderungsdynamik" (ergibt sich vor allem aufgrund der gegenwärtigen Richtlinienkultur im AMS, der mangelnden Transparenz bei internen Systemvorgaben, der zu wenig direkten, persönlichen Kontaktmöglichkeit zwischen den Ebenen RGS-LGS-BGS, des aufwendigen handlings des Controllingsystems);
* "Belastung durch Arbeitsdichte" (betrifft vor allem die fehlende KundInnensteuerung, den zu wenig flexiblen Personaleinsatz bei Belastungsspitzen und die zu wenig angebotenen, arbeitsplatznahen Weiterbildungsmöglichkeiten);
* "Belastung durch KollegInnen" (vor allem aufgrund fehlender bzw. zu später Info von Vorgesetzten und KollegInnen, eines zu stark eingeschränkten Gestaltungsspielraums, unklarer Erwartungen zwischen Vorgesetzten und MitarbeiterInnen).

Die Projektgruppe hat aufgrund dieser Hauptbelastungsfaktoren am 30. Juni 1999 erste Nachfolgemaßnahmen strukturiert und wird diese vorab im Bereich "Physiologische Belastungen" in Angriff nehmen.

Wir werden Sie zu den neuesten Entwicklungen weiterhin über das Internet informieren.

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