Der Gehaltsabschluss in OÖ ist durchgesetzt! Bis 3400 Euro ein Gehaltsplus von 2,33 %, darüber hinaus staffelwirksamer Fixbetrag von € 79,20.

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Linz, 27. September 2017

Gehaltsverhandlungen sollen ordentliches Lohnplus bescheren - Außer Streit steht der Abschluss für 1 Jänner 2018


Die erste Verhandlungsrunde am 26. September 2017 zur Erhöhung der Gehälter und Zulagen aller öffentlich Bediensteten für 2018 zwischen den VertreterInnen der Bundesregierung unter der Leitung von Staatssekretärin Mag.a Muna Duzdar und Bundesminister Dr. Hans Jörg Schelling, sowie dem Verhandlungsteam der Gewerkschaften unter Führung von Dr. Norbert Schnedl (GÖD) und Ing. Christian Meidlinger (younion) brachte folgendes Ergebnis:

Das WIFO, vertreten durch Mag. Dr. Marcus Scheiblecker und Dr. Thomas Leoni, MA, präsentierte die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (insbesondere Weltwirtschaftswachstum, EU-Prognosen, Arbeitsmarktentwicklung, Entwicklung der Inflation bzw. des Wirtschaftswachstums in Österreich).

Als Eckdaten und Basis für weitere Verhandlungen sollen das prognostizierte Wirtschaftswachstum für 2017 sowie die abgerechnete Inflation von Oktober 2016 bis September 2017 herangezogen werden. Der nächste Verhandlungstermin wird nach Vorliegen der abgerechneten Inflation stattfinden.

Außer Streit gestellt wurde, dass der Gehaltsabschluss ab 1.1.2018 wirksam werden soll.

Schnedl erwartet sich einen "guten Abschluss für alle öffentlich Bediensteten" und ein "ordentliches Lohnplus".

Er wünscht sich, dass die Leistungen und auch die Mehrbelastungen der Beschäftigten insbesondere durch die Flüchtlingskrise honoriert werden. Ob die Gewerkschaft schon in der ersten Runde eine in Zahlen gegossene, konkrete Forderung auf den Tisch legen werde, hänge vom Verlauf der Gespräche ab. Damit rechnen für heute weder Schelling noch Duzdar. Sie verwiesen darauf, dass es nun einmal darum gehe, den Prozess für die Verhandlungen festzulegen.

Von den Verhandlungen betroffen sind fast 204.000 öffentlich Bedienstete direkt (Bundesbedienstete inkl. Ausgegliederte und Landeslehrer) und weitere knapp 260.000 Mitarbeiter (Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände) indirekt. Ein Abschluss vor der Nationalratswahl am 15. Oktober wird sich aller Voraussicht nach nicht ausgehen: Auf eine entsprechende Frage sagte Finanzminister Hans-Jörg Schelling (ÖVP) vor Beginn der Gespräche: "Eigentlich Nein."

Staatssekretärin Muna Duzdar (SPÖ) und auch der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), Norbert Schnedl, wollten sich diesbezüglich nicht so kategorisch festlegen.

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